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Termbase-Website auf einem Tablet mit der Positionierung als Governance-Schicht für Translation AI
Case Study · Positioning · Digital · Growth

termbase.io

Aus einem komplexen Produkt wird ein verständliches Go-to-Market-System.

Positionierung, Zielgruppen, Website und Content. Nicht vier Einzelaufgaben, sondern eine gemeinsame Grundlage für den Marktauftritt.

Kunde
Termbase
Leistung
Positionierung · ICP · Digital · Growth
Markt
B2B · Language Technology
Jahr
2026

Ausgangslage

Termbase verbindet Terminologie, Translation AI und Unternehmenswissen. Der technische Umfang ist groß. Doch Umfang allein erklärt noch nicht, warum ein Unternehmen das Produkt braucht.

Die Frage

Wie wird ein Angebot verständlich, wenn die Zielgruppe zunächst das Problem hinter der Technologie erkennen muss? Ein Website-Redesign allein hätte diese Frage nicht beantwortet.

Der Auftrag

Das Angebot einordnen, unterschiedliche Kaufmotive strukturieren und daraus eine gemeinsame Logik für Website, Kommunikation und Distribution entwickeln.

01 / Positionierung

Erst die Relevanz. Dann das Produkt.

Die Arbeit begann nicht mit Seitenlayouts. Zuerst mussten Produktverständnis, Zielgruppen und Sprache zusammenpassen: Welche Aufgabe übernimmt Termbase im Unternehmen, die ein einzelnes Übersetzungsmodell nicht übernimmt?

Die öffentliche Positionierung macht diese Rolle heute als Governance-Schicht sichtbar. Im Vordergrund steht die Kontrolle über mehrsprachige Kommunikation. Die Technik erklärt anschließend, wie diese Kontrolle möglich wird.

Positionierung, Value Propositions und Messaging wurden gemeinsam bearbeitet. So entstand ein Bezugspunkt, an dem sich eine Headline ebenso prüfen lässt wie eine Produktseite oder ein Vertriebstext.

Einordnung
Welche Rolle spielt das Produkt zwischen Translation AI und dem Unternehmen?
Kaufargument
Was wird für die Menschen und ihre Arbeitsabläufe konkret besser?
Nachweis
Welche Produktfunktion oder welcher Use Case macht die Aussage nachvollziehbar?
Öffentliche Termbase-Website mit den Produktprinzipien Control, Ownership und Leverage
Die veröffentlichte Website übersetzt die Positionierung in drei Produktprinzipien: Control, Ownership und Leverage.
02 / ICP-Architektur

Ein Produkt. Unterschiedliche Gründe, es zu kaufen.

Ein Fachteam stellt andere Fragen als ein Unternehmen mit komplexen IT-Anforderungen. Ein Sprachdienstleister bewertet das gleiche Produkt wiederum aus einer anderen Perspektive. Ein gemeinsames Feature-Verzeichnis reicht dafür nicht.

Die ICP-Arbeit strukturierte Probleme, Use Cases, Messages und Kaufargumente. Aus dieser Unterscheidung entstehen unterschiedliche Einstiege, ohne dass das Produkt jedes Mal eine andere Geschichte erzählen muss.

Unternehmen
Vom konkreten Arbeitsalltag zum passenden Einsatz des Produkts.
Enterprise
Von organisatorischen und technischen Anforderungen zur Einordnung der Plattform.
Sprachdienstleister
Vom eigenen Leistungsangebot zur Rolle von Termbase im Geschäftsmodell.
Drei öffentlich sichtbare Einstiege, jeweils mit einer anderen Ausgangsfrage. Redaktionelle Zusammenfassung, keine internen ICP-Dokumente.
03 / Digitales System

Die Website folgt der Entscheidung.

Die Informationsarchitektur übersetzt die Positionierung in eine Reihenfolge: Relevanz verstehen, die eigene Situation wiedererkennen, die Plattform einordnen und den nächsten Schritt wählen.

Homepage, Plattformdarstellung und zielgruppenspezifische Seiten übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Nicht jede Seite muss alles erklären. Entscheidend ist, dass die Übergänge stimmen und dieselbe Produktlogik erhalten bleibt.

Termbase-Website mit separaten Einstiegen für Unternehmen, Enterprise und Sprachdienstleister
Die drei Einstiege der veröffentlichten Website. Unterschiedliche Fragen führen zu passenden Inhalten und Gesprächswegen.
04 / Content & Distribution

Ein Gedanke arbeitet über mehrere Kanäle.

Zur Zusammenarbeit gehört ein Content-System für LinkedIn und Longform. Nicht als Kalender voller Einzelposts, sondern als redaktionelle Fortsetzung der Positionierung: Welche Fragen lohnt es sich wiederholt und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beantworten?

Themenstruktur, Rollen und redaktioneller Ablauf geben der Arbeit einen wiederholbaren Rahmen. LinkedIn öffnet ein Thema. Ein Artikel vertieft es. Die Website führt zurück zum Produkt. Rückmeldungen aus Gesprächen geben der nächsten Veröffentlichung ihren Ausgangspunkt.

  1. 01

    Standpunkt

    Eine relevante Frage aus dem Markt und eine erkennbare Perspektive.

  2. 02

    LinkedIn

    Ein klarer Gedanke, der eine Diskussion eröffnen kann.

  3. 03

    Longform

    Hintergründe, Zusammenhänge und Beispiele, die mehr Raum brauchen.

  4. 04

    Website & Search

    Dauerhaft auffindbare Inhalte mit Bezug zum Angebot.

  5. 05

    Gespräch

    Die Verbindung zwischen einem Thema und einer konkreten Situation.

  6. 06

    Neue Fragen

    Rückmeldungen als Ausgangspunkt für weitere Inhalte.

Das Content-Flywheel, redaktionell verdichtet. Neue Fragen führen zurück zur Themenarbeit.
Was die Arbeit geschaffen hat

Das Produkt ist komplex. Sein Marktauftritt muss es nicht sein.

Entstanden ist eine gemeinsame Grundlage für Positionierung, Zielgruppen, Digital und Growth. Das Ergebnis ist nicht die Summe einzelner Assets, sondern ein System, auf dem Website, Kommunikation und weitere Growth-Arbeit aufbauen.

Klar eingeordnet
Eine gemeinsame Produktgeschichte statt voneinander unabhängiger Messages.
Digital übersetzt
Eine Website, die unterschiedliche Fragen aufnimmt und geordnet zum Angebot führt.
Weiterführbar
Ein Content-Rahmen, auf dem die nächste Veröffentlichung aufbauen kann.
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